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Foto: Shirley Suarez

MATTHIAS WINCKHLER, Bariton

Matthias Winckhler, 1990 in München geboren, bekam seinen ersten Gesangsunterricht bei Hartmut Elbert im Rahmen der Bayerischen Singakademie. Von 2010 bis 2015 studierte der Bariton an der Universität Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco (Gesang) und Wolfgang Holzmair (Lied/Oratorium). Meisterkurse absolvierte er bei Matthias Goerne, Markus Hinterhäuser, Graham Johnson, Christa Ludwig, Malcolm Martineau, Bejun Mehta, Michele Pertusi, Rudolf Piernay, Peter Schreier und Breda Zakotnik. Der Bariton war Stipendiat der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Walter Kaminsky-Stiftung und wurde vom Kulturverein seiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck gefördert. 2014 war er Stipendiat der Lied Residency des Festival d'Aix-en-Provence, 2015 im Young Singer's Project der Salzburger Festspiele.

 

Beim Internationalen Mozartwettbewerb Salzburg 2014 wurde er mit dem Ersten Preis sowie dem Sonderpreis der Stiftung Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Beim Bundeswettbewerb Gesang Junior 2010 in Berlin gewann er den 2. Förderpreis. Matthias Winckhler ist Bachpreisträger beim XVIII. Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig 2012. Beim Schubert-Lied-Duo-Wettbewerb in Dortmund 2013 wurde er mit dem Sonderpreis der Deutschen Schubert-Gesellschaft ausgezeichnet.


Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Hier sang er unter anderem in Massenets Werther (Albert), in Verdis Un ballo in maschera (Silvano) und in Verdis Rigoletto (Marullo). In der Spielzeit 2016/17 wird er unter anderem als Graf Almaviva in Mozarts Le nozze di Figaro, als Belcore in Doninzettis L'elisir d'amore, als Tom in Henzes Die englische Katze und als Maximilian in Bernsteins Candide zu erleben sein.

 

Sein Konzertrepertoire reicht von den Passionen, Oratorien und Kantaten J.S. Bachs und dessen Zeitgenossen über Oratorien der Klassik und Romantik bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten. Matthias Winckhler tritt regelmäßig mit Dirigenten wie Karl-Friedrich Beringer, Fabio Bonizzoni, Reinhard Goebel, Hans Graf, Matthew Halls, Pablo Heras-Casado, Günter Jena, Gianandrea Noseda, Vasily Petrenko, Helmuth Rilling, Jordi Savall, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven auf. Er konzertierte mit Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern, der Camerata Salzburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, De Nederlandse Bachvereniging, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, dem Leipziger Barockorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, Oslo Filharmonien sowie mit den Instrumental-Ensembles Les Cornets Noirs und La Banda. Außerdem arbeitete er mit den Komponisten Benedikt Burghardt, Nikolaus Brass, Friedrich Cerha, Manfred Trojahn und Gerhard Wimberger.

 

Daneben bildet das Kunstlied einen weiteren Schwerpunkt seines musikalischen Wirkens. Er musizierte unter anderem mit Marcello Amaral, Bernadette Bartos, Tobias Krampen, Verena Metzger und Jan-Philip Schulze. Beim Bachfest Leipzig 2014 präsentierte er sich mit Liedern und Oden von C.P.E. Bach, Mozart und Beethoven. Im Juli 2015 und 2016 war er jeweils Teil der „LiederWerkstatt“ beim Kissinger Sommer.

 

CD-Aufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Label Oehms Classics sowie DVD-Veröffentlichungen von "Der Tod und das Mädchen – eine spätherbstliche Schubertiade", Donizettis L’elisir d’amore und Mozarts Le nozze di Figaro und Don Giovanni (Mozarteum Salzburg) dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

 

Saison 2016/2017 (Vertretung: Generalmanagement | Management: Daniela Spering | Administration: Stephanie Watin)  

 

Bitte verwenden Sie nur diese Biografie. Änderungen/ Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ORFEO artist management

 

Homepage Matthias Winckhler

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