deutsche Version
english Version

Foto: Alex Amengual

RAFFAELLA MILANESI, Sopran

Die italienische Sopranistin Raffaella Milanesi schloss ihr Studium in ihrer Heimatstadt Rom an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia im Jahr 1997 ab.

 

Von diesem Zeitpunkt an sang sie viele verschiedene Rollen, darunter die Ottavia in Monteverdis Incoronazione di Poppea, Cleopatra in Händels Giulio Cesare, Silvia in Haydns L’isola disabitata, Euridice in L’anima del filosofo, Elettra in Mozarts Idomeneo, Donna Anna in Don Giovanni, Susanna in Le Nozze di Figaro, Tamiri und Aminta in Il Re Pastore, Servilia in La Clemenza di Tito, Norina in Donizettis Don Pasquale und Musetta in Puccinis La Bohème.

 

Sie ist regelmäßig zu Gast in den Opernhäusern von Amsterdam, Antwerpen, Bordeaux, Brüssel, Lausanne, Luxemburg, Madrid, Montpellier, Paris, Salamanca, Toulouse und Wien sowie bei den Festivals in Ambronay, Beaune, Eisenstadt, Innsbruck, Montpellier, Potsdam und Schwetzingen. Solistisch war sie zuletzt mit verschiedenen Ensembles im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus L’Auditori in Barcelona, im Prinzregententheater München, im Rudolphinum in Prag und in der Accademia Santa Cecilia in Rom zu erleben. Im Theater an der Wien sang sie die Aristea in Pergolesis L’Olimpiade, Stellidaura in Provenzales La Stellidaura Vendicante und Megacle in Myslivečeks L’Olimpiade.

 

Raffaella Milanesi arbeitete mit so renommierten Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Fabio Biondi, Giuliano Carella, Ottavio Dantone, Ádám Fischer, Nicola Luisotti, Alessandro De Marchi, Andrea Marcon, Enrique Mazzola, Marc Minkowski, Hervé Niquet, Christoph Poppen, Philippe Pierlot, Donato Renzetti, Christophe Rousset, Jordi Savall und Andreas Spering sowie mit Regisseuren wie Daniele Abbado, Karl-Ernst und Ursel Hermann, Christof Loy, Pier Luigi Pizzi und Robert Wilson zusammen.

 

Die Mailänder Scala lud sie kürzlich ein, zweimal in ihrer Neuproduktion der Monteverdi-Trilogie unter der Leitung von Rinaldo Alessandrini und Robert Wilson mitzuwirken. Unter der Leitung von David Stern sang sie den Sifare in Mozarts Mitridate, re di Ponto im schwedischen Drottningholm Palace und im Dezember 2015 die Titelrolle in Händels Alcina in der Shanghai Symphony Hall.

 

Im Jahr 2016 singt Raffaella Milanesi u.a. Mozart-Arien, begleitet von Bernhard Forck und den Dresdner Philharmonikern, außerdem ist sie in Purcells Dido and Aeneas mit La Risonanza unter der Leitung von Fabio Bonizzoni und Händels Il delirio amoroso mit dem von Václav Luks geleiteten Collegium 1704 zu erleben.

 

Ihre Diskographie beinhaltet Il Re Pastore (Tamiri), Idomeneo (Elettra) und La Clemenza di Tito (Annio) mit Ádám Fischer und der Danish Radio Sinfonietta, Händels Italienische Kantaten mit Fabio Bonizzoni (beim Label Glossa erschienen), Scarlattis Tolomeo e Alessandro (Alessandro) mit Alan Curtis (bei der Deutschen Grammophon erschienen), Vivaldis Kantaten mit der Accademia Ottoboni (bei Stradivarius erschienen), Il Teuzzone (Zidiana) von Vivaldi mit Jordi Savall (bei Naïve erschienen und mit dem Grammy Award 2014 ausgezeichnet) und Glucks La Clemenza di Tito (Sesto) mit Werner Erhardt (bei der Deutschen Harmonia Mundi erschienen und mit einem Diapason d’or ausgezeichnet).

 

Saison 2016/2017 (Vertretung: Deutschland und andere Länder | Management: Daniela Spering | Administration: Stephanie Watin)


Bitte verwenden Sie nur diese Biografie. Änderungen/ Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ORFEO artist management

 

Homepage Raffaella Milanesi >>

 

Nach oben