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Foto: Marco Borggreve

THOMAS E. BAUER, Bariton

 

Thomas E. Bauers Aufnahmen wurde im Jahr 2011 mit mehreren Preisen ausgezeichnet (Orphée d`Or Paris und La Musica Korea für „Die Winterreise“, Stanley Sadie Prize & Gramophone für Händels “Apollo e Dafne“ sowie Echo für „Elias“).

 

Er konzertierte mit Orchestern wie Boston Symphony (Bernard Haitink), National Symphony in Washington (Ivan Fischer), Concentus Musicus (Nikolaus Harnoncourt), Orchestre La Scintilla (Riccardo Chailly), Radio Kamer Filharmonie Hilversum (Masaaki Suzuki), NDR Sinfonieorchester (Thomas Hengelbrock), Orchestre des Champs-Elysées, Koninklijk Concertgebouw Orkest Amsterdam, Orquesta Nacionales de España Madrid etc. Kürzlich sang er Mahlers „Lied von der Erde“ mit dem Orquesta Sinfónica de RTVE Madrid (Walter Weller). Zukünftige Projekte beinhalten Konzerte mit dem Gürzenich-Orchester Köln (Markus Stenz), mit Warsaw Philharmonic (Krzysztof Penderecki), mit dem Gewandhausorchester (Riccardo Chailly), mit dem Orchester der Oper Zürich (Adam Fischer) und dem Tonhalle-Orchester Zürich (Sir Roger Norrington).

 

Mit dem Theaterensemble La Fura dels Baus ist er europaweit mit einer spektakulären Produktion von Orffs „Carmina Burana“ zu erleben. 2009 sang er die Titelpartie von Peter Ruzickas „Celan“ am Theater Bremen sowie Peter Maxwell-Davies „8 Songs For A Mad King“ am Theater an der Wien. 2011 gastierte er erstmals bei der Mozartwoche Salzburg unter der Leitung René Jacobs. Das Projekt geht 2012 auf Tournee. 2013 wird er als Wotan in Ausschnitten aus Wagners „Ring“ an der Oper in Dijon zu erleben zu sein. 

 

Bei den Salzburger Festspielen 2006 debütierte er mit Salvatore Sciarrinos „Quaderno di strada“. Er wirkte darüber hinaus bei zahlreichen Uraufführungen von Krzysztof Penderecki, Moritz Eggert, Luigi Nono, Wilhelm Killmayer und Wolfgang Rihm mit und wurde 2003 für seine herausragenden Leistungen auf diesem Gebiet mit dem Schneider-Schott Musikpreis ausgezeichnet.   

 

Er gibt Liederabende mit dem Hammerflügel-Spezialisten Jos van Immerseel - in der Cité de la Musique Paris, im Brügger Concertgebouw, in Brüssels BOZAR und 2012/13 u.a. bei den Brühler Schlosskonzerten, bei den Rencontres Musicales de Vézelay, bei der Gesellschaft für Kammermusik Basel und beim Festival van Vlaanderen. 2011 gab er erstmals Liederabende mit Roger Vignoles. 

Bei der Styriarte Graz ist er 2012 mit einem Schumann Recital zu Gast.

 

Seine Diskographie beinhaltet u.a. Beethovens 9. Symphonie (van Immerseel), Bach Kantaten (Herreweghe), Vier Toteninseln (Kalitzke) sowie mehrere Schumann Lied-CD`s.  

 

Klaus Voswinckels Fernsehfilm „Winterreise-Schubert in Sibirien“ erzählt von Bauers abenteuerlicher Recital-Tournee mit der Transsibirischen Eisenbahn. Der Film wurde mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt. Die FAZ schrieb dazu: (...) "Bauers heller Bariton, der die elegante Kantilene mit schönster Konsonantensinnlichkeit verbindet, vergegenwärtigt die Fieberkurve des Zyklus von verhaltener Klage, glühendem Herzbluten, trotzigem Aufbäumen bis zu ergebenem Hinsterben mit einem Nuancenreichtum, einer Intensität und gleichzeitiger Leichtigkeit, welche die Russen als "authentisch" begeisterte und manchen Zweifler davon überzeugte, dass deutsche Musiker leidenschaftlich sein können. (...)"

 

Saison 2011/2012 (Vertretung: Generalmanagement)   

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