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Foto: anna s.

HENRIETTE GÖDDE, Alt

Die Altistin Henriette Gödde startet die Saison 2021/22 mit Stravinskys Threni - id est Lamentationes Jeremiæ prophetæ in Kooperation mit dem RIAS Kammerchor Berlin und der Kammerakademie Potsdam (Justin Doyle). Ein weiterer Höhepunkt bildet die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Collegium 1704 (Václav Luks), mit welchem Konzerte in Prag (Tschechien), Tours (Frankreich), Dresden und Dortmund geplant sind. Zur Aufführung kommen Mozarts Requiem und Bachs Johannespassion. Mit dem ensemble frauenkirche dresden (Matthias Grünert) stehen mehrere Konzerte bevor, u.a. mit Kantaten von J.S. Bach und Vivaldis Gloria. Desweiteren freut Gödde sich über die Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium u.a. mit dem Dresdner Kreuzchor (Roderich Kreile) im Konzerthaus Berlin, sowie mit dem solistenensemble stimmkunst und Stiftsbarock Stuttgart (Kay Johannsen) zum festlichen Abschluss der Reihe Bach:vokal.


Henriette Gödde studierte bei Prof. Christiane Junghanns an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und examinierte in der Meisterklasse Lied und Konzert mit Auszeichnung. Wichtige Impulse im Genre Lied erhielt sie dabei vor allem von KS Prof. Olaf Bär. Mit Ihrer Familie lebt sie derzeit in Leipzig.


Als Konzertsängerin etabliert sich Henriette Gödde auf nationalen und internationalen Podien. Neben Kantaten, Oratorien und Passionen J. S. Bachs und seiner Zeitgenossen, reicht ihr Repertoire über die großen Oratorien der Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik. So konnte man die junge Altistin auf Festivals wie dem Bachfest Dresden, den Händelfestspielen Halle, den Dresdner Musikfestspielen und dem IMPULS-Festival, sowie auf internationalen Podien wie dem Berlioz Festival Côte-Saint-André, dem Auditorium Lyon und dem Megaron Athen erleben.


Einladungen renommierter Orchester und Ensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Camerata Salzburg, Capella Augustina (Andreas Spering), der Dresdner Philharmonie, dem Ensemble Modern (Kent Nagano), der Gaechinger Cantorey (Helmuth Rilling, Hans-Christoph Rademann), dem Leipziger Gewandhausorchester (Ulf Schirmer), dem Orchestre National de Lyon (Leonar Slatkin), dem Radio Filharmonisch Orkest der Niederlande (Jaap van Zweeden), dem Staatsorchester Athen (Christoph Poppen), dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks (Riccardo Muti) und Virtuosi Saxoniae (Ludwig Güttler) bereichern ihr künstlerisches Schaffen.


Neben ihrer Konzerttätigkeit gastiert Henriette Gödde immer wieder auf verschiedenen Opernbühnen Deutschlands und Österreichs. Zuletzt war sie bei den Opernfestspielen St. Margarethen als Dritte Dame in Mozarts Zauberflöte (Karsten Januschke) zu erleben. 2019 kehrte sie zudem an das Opernhaus Leipzig zurück und debütierte als Erda in Wagners Siegfried und war in gleichnamiger Partie wieder im Rheingold zu hören. In der Spielzeit 2018/19 sang sie ihr Debüt als Schwertleite in Wagners Walküre am Theater Magdeburg (Kimbo Ishii). Des Weiteren gastierte sie am Nationaltheater Weimar, an der Oper Halle und am Theater Erfurt. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2014 im Rahmen des
YoungSingersProjekt.


Immer mehr CD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. 2021 publizierte das Label Capriccio die Weltersteinspielung von Anton Schweitzers Die Auferstehung Christi und Missa brevis mit dem Thüringer Bach Collegium. Weiterhin veröffentlichte cpo in der letzten Saison Bernhard Marx Oratorium Mose mit der camarata lipsiensis, dem GewandhausChor (Gregor Meyer) und Gödde in der Partie der Königin.


Dem Genre Lied fühlt sich Henriette Gödde sehr verbunden. Mit ihrem Duo-Partner Prof. Michael Schütze gibt sie immer wieder Liederabende in ganz Deutschland. Für ihre Interpretationen des breit gefächerten Repertoires von Brahms, Mahler, Schubert, Schumann, Wagner und Wolf wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie ist 1. Preisträgerin des Robert-Schumann-Wettbewerbes und erhielt den Liedpreis des DEBUT-Wettbewerbes. Weitere Wertschätzung ihrer Arbeit dokumentieren u. a. der 2. Preis des Bundeswettbewerbes Gesang und der 1. Preis des Concorso Internazionale „Musica Sacra“ Rom.

 

https://www.henriettegoedde.de/

 

Saison 2021/2022 (Vertretung: non-exclusive) 

 

Bitte verwenden Sie nur diese Biografie. Änderungen/ Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ORFEO artist management.

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